Höhere Kita-Beiträge verweigern PDF Drucken E-Mail
Pressemitteilung vom 09.02.2010
Für die DKP Essen ist die Rechnung ganz einfach: „Wer bestellt, bezahlt!“
Schließlich wurde den Kommunen vom Bund vorgeschrieben, wie viele neue Kita-Plätze vor allem für unter 3-Jährige bereit zu stellen sind. Schon das schafft Essen nicht. „Die gestiegenen Kosten auf die Eltern abwälzen zu wollen, ist nicht zu fassen“, sagt Siw Mammitzsch, die Verantwortliche für Kinder und Jugend in der DKP Essen. „Und nicht nur das. Bei den über 3-Jährigen die 45 Stunden-Betreuung um 1.600 Plätze zu kürzen, kommt für manche Eltern einem Gang in die Arbeitslosigkeit gleich.“ Diejenigen Eltern die voll arbeiten – egal ob zu zweit oder alleinerziehend – können ihre Kinder nicht nur 25 oder 35 Stunden betreuen lassen.

„Wir vermuten deshalb, dass insbesondere für Kinder, die 45 Stunden in den Kitas betreut werden, die Beiträge erhöht werden sollen“, so Siw Mammitzsch. Für einige Eltern könnte das bedeuten, dass die Betreuung des Kindes teurer wird, als wenn diese zu Hause bleiben und die Eltern keiner Lohnarbeit nachgehen. „Ich möchte mich nicht an den Herd drängen lassen!  Solange die Banken Milliarden vom Staat bekommen, solange ist auch für die Kinder genug Geld da. Die DKP wird das jedenfalls nicht hinnehmen.“
 

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