Heinz Renner - Pionier der ersten Stunde PDF Drucken E-Mail
Heinz Renner mit Otto Grotewohl und Wilhelm Pieck 1946 in Essen (v.l.n.r.)Zum 50. Todestag unseres Genossen Heinz Renner am 11.Januar 2014

(...) Wenn heute das Asylrecht in Frage gestellt wird, dann wird auch der politische Wille von Frauen und Männern, die 1949 das Grundgesetz schufen, in Frage gestellt. Zu denen, die am vehementesten für das Asylrecht stritten, gehörte Heinz Renner: Hatte er doch aktiv gegen den aufkommenden Faschismus gekämpft, in französischem Exil Widerstandsarbeit geleistet, in Internierungslager und Zuchthäusern gelitten, bevor er von französischen Soldaten befreit wurde.

(...) 1946 von der britischen Besatzungsmacht zunächst zum Oberbürgermeister von Essen, dann zum Minister in der Landesregierung von NRW ernannt, setzte Renner seine ganze Kraft für einen antifaschistischen und sozialen Neubeginn ein. Der Kalte Krieg setzte dieser von vielen anerkannten Aufbauarbeit ein Ende. Zum Ende der 50er Jahre wurde er wieder Opfer antikommunistischer Verfolgung, und selbst seine Verfolgtenrente entzogen ihm die Behörden.(...)
Quelle: http://www.ruhrecho.de
s. auch: lokalkompass.de
Widerstandskämpfer, Oberbürgermeister, Minister, Bundestagsabgeordneter: Zum 50. Todestag des Kommunisten Heinz Renner am 11. Januar 2014
Der Antikommunismus ist die größte Torheit unserer Zeit
Da waren die alten Schergen aber froh, als man den von den USA und den anderen Westmächten verordneten "Kalten Krieg" inszenierte und sich die größte Torheit (Thomas Mann), nämlich den Antikommunismus, auf die Fahnen schrieb.

Mit diesem "Instrument" gelang und gelingt es die Gehirne weiter bis in die heutige Zeit zu vergiften und die alten Herrschftsverhältnisse wieder schrittweise einzuführen.
Und alle helfen sie mit. Ob SPD, CDU und andere bürgerliche Parteien oder sonstige Steigbügelhalter in Wirtschaft, Politik und Medien; eben die gesamte Meschpoke.

Hintergrundinformation aus "Lichter in der Finsternis" -Widerstand und Verfolgung in Essen 1933-1945 v. Ernst Schmidt S.354ff:
"Beim Wiederaufbau der Verwaltung und der Wirtschaft müsse den Gewerkschaften ein solches Mitbestimmumgsrecht eingeräumt werden, das auch ein Entscheidungsrecht über die Gestaltung der Produktion und die Verteilung des Gewinnes sichere, meinte Oberbürgermeister Heinz Renner...
Auch die Worte des späteren DGB-Vorsitzenden in der Bundesrepublik, Hans Böckler habe ich nicht vergessen. Er sprach -wie im Gründungsprotokoll nachzulesen- von geistiger Erneuerung, denn viele Herzen und Hirne seien vergiftet worden. ...Eine Planung der Wirtschaft dürfe man nicht jenen überlassen, die unser Unglück mitverschuldet hätten. Das Großkapital, die Militaristen und die Großgrundbesitzer seien Hitlers Steigbügelhalter gewesen. Darum müsse man diesen Leuten ihre alten Machtpositionen ein für allemal nehmen. ...
Seit dieser Zeit ist viel Wasser die Ruhr heruntergeflossen. ...
 
Im Verlaufe meiner Unterredung ... erfuhr ich noch so manches, mit dem zu beweisen ist, dass die Frauen und Männer des antfaschistischen Widerstands zugleich Pioniere des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg waren."
-ZitatEnde
 

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