Ekel-Artikel v. Hrn.Stenglein in der WAZ 14.01.2015 PDF Drucken E-Mail
Die WAZ muss aufpassen, nicht zum Hetzblatt zu verkommen

Wer bitte pfeift Herrn Stenglein, Chefredakteur der Essener Lokalredaktion der WAZ, eigentlich zurück? Sein Kommentar in der Ausgabe vom 14.01.2015 unter der Überschrift "Wie die Essener Innenstadt auf die schiefe Bahn gerät", strotzt nur so von menschenverachtender Hetze gegen Obdachlose.

Niemand findet die öffentliche Pinkelei und das offensive Betteln schön. Wer aber einseitig Repressionen einfordert und gar nicht erst anregt, dass diese Leute auch Hilfe nötig haben, bewegt sich auf einre Stufe mit Rassisten. Diejenigen, die etwas Geld oder Schlafsäcke abgeben, pauschal als "Samariter" abzuurteilen, die sich "profilieren" müssten, ist eine bodenlose Frechheit. Es gibt noch Menschen, die nicht wegschauen können, die die Armut bewusst sehen und ihr begegnen wollen. Die "Samariter" haben die Armut nicht geschaffen.

Eine Innenstadt mit Repression von Obdachlosen befreien zu wollen, damit diejenigen, die shoppen wollen, sich uneingeschränkt wohl fühlen können, ist widerlich. Vor allem, da diese  Gesellschaft die Armut selbst produziert. Wieso geht es Herrn Stenglein eigentlich um das Image der Stadt und nicht um die Armut der Menschen? Das Image der Stadt wird mehr durch seinen Kommentar beschädigt! Welche Repression ist eigentlich genau gemeint, Herr Stenglein? Oder ist das vielleicht eine Aufforderung an Unbekannte, auf die Verlierer dieser Gesellschaft eintreten zu können, ohne das sich Widerstand regt? Ein verantwortlicher Redakteur, der diese Menschen als welche bezeichnet, "die sich nicht zu benehmen wissen" und von "unerwünschter Landnahme" und "Belagerung" spricht, bedient sich einer Sprache, die dem Nazi-Jargon zuzuordnen ist. Solche Hetzparolen wollen wir nicht!

Dem stellen wir uns entschlossen entgegen. Stattdessen fordern wir von der Stadt Geld und Konzepte, die in der Lage sind, diese Menschen langfristig wieder zu integrieren und ihnen eine Zukunft und Perspektive zu geben. Wir fordern von Herrn Stenglein eine persönliche Entschuldigung bei den Obdachlosen.
DKP-Pressemeldung v. 15.01.2015

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