Kommune
Straßenumbenennung im Essener Süden PDF Drucken E-Mail
In der Nacht vom 12. auf den 13. Juni haben wir, eine Initiative von Antifaschistinnen und Antifaschisten im Bereich Von-Einemstraße und Von-Seecktstraße im Essener Süden eine symbolische Namensänderung vorgenommen. Anlaß für diese Aktion war die gerade laufende Debatte um die Umbenennung dieser Straßen in Irmgard und Ortrudstraße und der sich dagegen formierende Bürgerprotest.
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DKP solidarisch mit Beschäftigten und Betriebsrat des Alfried Krupp Krankenhaus Essen PDF Drucken E-Mail
Presseerklärung Essen, Juni 2012

An die Kolleg/innen der Küche und Cafeteria und an den Betriebsrat des Alfried Krupp Krankenhauses Essen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Aus den Medien erfuhren wir vom ungeheuerlichen Vorgang im Umgang mit den Mitarbei-ter/innen eurer Küche und Cafeteria und dem Betriebsrat.
Die Brutalität, mit der Arbeitgeber die Rechte der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretung niederschlagen wollen, wie an eurem aktuellen Beispiel zu sehen, wird immer größer.
Die Absichten euer Geschäftsleitung sind durchschaubar: Die bestehenden Arbeitsverhältnisse im Haus auflösen, um den Druck auf die Entlohnung durch schlechter bezahlte Mitarbeiter eines „Dritten“ zu erhöhen. Sie kümmern sich einen Dreck um die Lage der bisher Beschäftigten, das ist brutal.
Aus der Haltung der Klinikleitung ist zu erkennen, dass sie aus Erfahrungen, zum Beispiel den Uni-Kliniken in Essen, lernen. Ein konsequenter Betriebsrat passt nicht in die Welt unternehmerischer Herrschaftsentscheidungen. Bei den Uni-Kliniken konnte der Betriebsrat nach jahrelangem Kampf und Tauziehen eine Entscheidung des Arbeitsgebers, die sich gegen die Interessen der gesamten Belegschaft richtete, zurückdrehen. Es scheint uns, dass es in eurem Fall gar nicht erst zu solchen Chancen kommen soll. Nur so ist die Kaltschnäuzigkeit, das Betriebsverfassungsge-setzt aushebeln zu wollen, zu betrachten.
Wir versichern euch, dass die DKP Essen solidarisch an eurer Seite steht.
Wir wünschen euch die Kraft, diesen Kampf um die Arbeitsplätze, mit einen Lohn, von dem man leben kann, erfolgreich zu führen und durchzustehen.

Mit solidarischen Grüßen

Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
Kreisvorstand Essen

siehe auch: Alfried-Krupp-Krankenhaus in Essen serviert Küchenteam ab
 
Gratulation zum Teilerfolg – Bibliothekenschließung vorerst abgewendet PDF Drucken E-Mail
Große Freude über den bisherigen Erfolg bestimmte den Ablauf der Versammlung der Initiative gegen Bibliothekenschließung am 24.05.2012. Allein die große Resonanz aus der ersten Bürgerversammlung vom 10.05.2012  und die Bereitschaft umgehend das Bürgerbegehren zu starten, führten zum Ratsbeschluss, dass die Bibliotheken zunächst erhalten bleiben sollen.

Massivst wird nunmehr die Besetzung der Stellen des Stellenplans gefordert und überwacht. Es darf keine Art von Ausdünnen oder Aushungern der Bibliotheken aufgrund von Minderbesetzungen oder Kürzung von Öffnungszeiten erfolgen.
“Wir sind ein Bürgerbegehren in Wartestellung!”, so Patrik Köbele.
Die Vertretungsberechtigten, Gisela Kühn, Dagmar Kunellis und Patrik Köbele bleiben “im Amt”. Die rechtliche Prüfung wird fortgesetzt, damit, wenn nötig, das Bürgerbegehren unverzüglich gestartet werden kann.

NEU: Die Initiative "Stadtteilbibliotheken erhalten" hat eine eigene InternetSeite:
http://www.bibliotheken-erhalten.de
 
Antwort auf Grußwort des OB Paß in NRZ vom 02.01.2012 PDF Drucken E-Mail
Hier die Stellungnahme eines lesenden Arbeiters

In dem von der NZR dokumentierten Grußwort des OB Paß zum Jahreswechsel lässt dieser es bereits im ersten Absatz so richtig krachen: »Essen (…) wäre ohne die Unternehmerfamilie Krupp nicht denkbar, die dynamische Entwicklung unserer Stadt während der Industrialisierung ohne den Pioniergeist von Friedrich und Alfred Krupp nur schwer vorstellbar.«

So was nannte man in früheren Tagen einen »Kotau vor ihro Gnaden«. Oder basieren seine Lobpreisungen auf geschichtsbeschönigenden Artikelserien über den Krupp-Konzerns, die die Tatsache verschweigt, dass der Angriffs- und Vernichtungskrieg, mit dem die Nazis ganz Europa in Schutt und Asche gelegt haben, ohne die »Kanonenschmiede des Reiches« schlicht nicht möglich gewesen wäre?

Und kennt denn der Sozialdemokrat Paß nicht Bert Brechts Gedicht »Fragen eines lesenden Arbeiters« (siehe unten), in dem auf den Widerspruch hingewiesen wird, dass zwar in allen Geschichtsepochen die Arbeiter alle Werte schaffen, in der offiziellen Geschichtsschreibung (und im vorliegenden Fall auch in Grußworten zum Jahreswechsel) allerdings statt diesen nur die Herrschenden Erwähnung finden.

Auch Herr Paß hat kein einziges Wort übrig für die Arbeiter, Angestellten, geschweige denn Erwerbslosen unserer Stadt.

Was den Rest seines Textes mit dem Schwerpunkt auf die ökonomische Standortlogik angeht, so könnte dieser auch aus dem »Wirtschaftsforum« der CDU stammen.

Ein echtes Armutszeugnis. - Heinz-W. Hammer, Essen
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Käthe-Larsch-Str. wird eingeweiht, Erinnerung an Hans Marchwitza PDF Drucken E-Mail

Am 30.12.2011 um 12.00 Uhr, wurde mit der Benennung einer Straße die Altenessenerin Käthe Larsch geehrt. Sie hatte bereits am 29. Mai 1935 ihren Mut, gewaltlos mit Flugblättern gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime vorzugehen, mit dem Leben bezahlen müssen. Sie wurde im Zuge brutaler physischer wie psychiatrischer Verhörmethoden der Gestapo ein Opfer des NS-Staats. …
mehr dazu auf
Linksdiagonal.de

Update 20.01.2012
Erinnerung: Als es nicht rechtsextrem war, Faschist zu sein (Leserbrief)

 
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