Inland
Info-Abend: Der Krieg in der Ukraine PDF Drucken E-Mail
Zur Veranstaltung laden die SDAJ Essen und die DKP Essen ein.
Am 23. Februar 2015, 19.30 Uhr, Hoffnungstraße 18, Essen.

Der Krieg in der Ostukraine hat sich seit seiner Eskalation im Februar 2014 nicht beruhigt.
Dem Land droht der Zerfall. Hunderttausende fliehen vor den Bomben und der Artillerie der ukrainischen Armee und der berüchtigten Freiwilligen - Bataillone zum Opfer.

Das Regime aus Kiew beschießt wieder die Region im Dombass. Die Versorgungslage dort ist schlecht, auch Stromleitungen und die Gasversorgung werden von der neuen ukrainischen Regierung bombardiert. Die Bedingungen der Bevölkerung in der Region um Donezk und Umgebung wird täglich aussichtsloser.
Die einseitigen Gespräche der EU mit den Verantwortlichen in Kiew ändern an der Situation nichts und sind nur hohle Phrasen. Russland ist weiterhin der Hauptfeind im Konflikt.

Droht der Ukraine der Faschismus? Wie sieht es wirklich aus in der Region? Wie leben die Menschen in der Region mit der Situation?
Welche Maßnahmen/ welche Hilfen können wir den Menschen anbieten?

Journalistin Susann Witt-Stahl war da und berichtet von den Ereignissen vom Maidan 2014, aus Charkow und den Kriegsgebieten Donezk und Slawjansk.

Traut den Mainsteam-Medien nicht; sie sind Partei und machen westliche Kriegs-Propaganda-Show; informiert Euch im Internet,
"Hört Feindsender":

http://www.jungewelt.de
http://news.dkp.suhail.uberspace.de/
http://www.dkp.de/
http://www.sdaj-netz.de/
http://www.redglobe.de/

http://net-news-global.net
http://www.rtdeutsch.com/
http://de.sputniknews.com/
http://vineyardsaker.de/
http://voicedonbass.wordpress.com/
http://de.novorosinform.org/
http://www.nachdenkseiten.de
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24986
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24965

und so weiter und so fort
 
Leserbrief: Zweifel an der Eignung des Herrn Gauck als Bundespräsident PDF Drucken E-Mail
Die NRZ schreibt, Gauck habe »Zweifel an der demokratischen Zuverlässigkeit der Linkspartei«. – Ich habe angesichts der brachialen Einmischung in das politische Tagesgeschäft Zweifel an der Eignung des Herrn Gauck als Bundespräsident.

Gauck sagt: »Na ja, Menschen, die die DDR erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren.« - Na ja, Menschen, die die ehemalige BRD mit ihrem Antikommunismus als Staatsräson erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich ganz schön anstrengen, um diesen antikommunistischen verbalen Amokläufer zu tolerieren.

Gauck stellt die rhetorische Frage: »Ist die Partei, die da den Ministerpräsidenten stellen wird, tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen, die die SED einst hatte (…)?« - Ich frage: Ist Gauck schon so weit weg von den Vorstellungen, die sein Vater einst hatte, der (laut online-Lexikon) als NSDAP-Mitglied seit 1934 als Offizier der faschistischen  Besatzungsarmee im polnischen in Gdynia tätig war?
Heinz-W. Hammer, Essen
 
Die besten Vorsätze für das Jahr 2013 ... Wir zahlen nicht! PDF Drucken E-Mail

An die Herrschenden:
Wir zahlen nicht für eure Kriege!
Wir zahlen nicht für eure Krisen!
Wir zahlen nicht für eure Rettungsschirme!
Wir zahlen nicht für eure Banken!
Wir zahlen nicht für eure Gier!
Wir zahlen nicht für eure Meinungsfabriken und eure Lügen!
Wir zahlen nicht für eure Hofschranzen in Politik und Medien!

- Und denkt immer daran, wir können uns selber vor euch retten.

- Und denkt immer daran, nichts wird vergessen.


Diese Liste ist erweiterbar. Weitere Vorsätze bitte an rotlicht(at)dkp-essen.de

 
Betreff: »Gauck fordert Debatte über Militäreinsätze« in: NRZ, 13.06.12 PDF Drucken E-Mail

Leserbrief Heinz-W. Hammer, Essen 13.06.2012:
In seiner Besorgnis um die gesellschaftliche Akzeptanz der weltweiten BW-Einsätze wird der von den Medien zum »Bundespräsidenten der Herzen« Hochgeschriebene bei seinem Antrittsbesuch (!) bei der Führungsakademie der Bundeswehr mit den Worten zitiert »Aber „ohne uns“ als purer Reflex könne keine Haltung sein, „wenn wir unsere Geschichte annehmen“«.

Interessant, dass er mit den Worten »Ohne uns« die zentrale Losung der Friedensbewegung aufnimmt, die nach der Befreiung von der faschistischen Barbarei und noch auf deren sichtbaren Trümmern sich Anfang der 50er Jahre massenhaft gegen die von Adenauer seit August 1950 betriebene Remilitarisierung wehrte. Während 1951 auf der einen Seite Nazi-Kriegsverbrecher rehabilitiert wurden und neofaschistische und militaristische Vereine schaurige Wiederbelebung erfuhren, wurden die Friedensaktivisten brutal unterdrückt. So wurde bspw. bei der bundesweiten Friedenskarawane am 11. Juni 1952 in Essen der 21jährige Münchner Arbeiter und Kommunist Philipp Müller von der Polizei erschossen; durch Polizeikugeln schwer verletzt wurden u.a. der Kasseler Sozialdemokrat Bernhard Schwarze und der Gewerkschafter Albert Bretthauer aus Münster. Der Tag ging als »Essener Blutsonntag« in die Geschichte ein. In Essen verhindern Lokalpolitiker bis heute, dass die Stelle der Ermordung Philipp Müllers in »Philipp Müller-Brücke« benannt werden soll. Aber DIESE Geschichte ist es wohl nicht, der wir uns nach Gauck zu stellen haben. Der Mann weiß allerdings, wovor er, Bezug nehmend auf die massenhafte Kriegsverweigerung der »Ohne mich« - Bewegung warnt. Und er weiß ebenso, in wessen unselige Tradition er sich damit begibt, wenn er zusätzlich noch betont, dass militärische Gewalt »notwendig und sinnvoll« sein könne und den weltweiten BW-Einsätzen damit seine allerhöchsten staatlichen Weihen verleiht. Schämen Sie sich, Herr Gauck!

siehe auch:
Gauck dringt auf gesellschaftliche Debatte über Truppeneinsätze
Gesalbte Sprechblasen als Knaller der Kriegspropaganda
Bundespräsident Gauck ist ein Verfassungsfeind

Und hier ein passender Kulturbeitrag von Hans-Eckardt Wenzel, Liedermacher:

Der Gauck ist aufgegangen! /Die Uniformen prangen /Am Hindukusch so klar. /Die Welt steht da und schweiget  /Und aus den Reden steiget /Der alte Scheiß so wunderbar.

Ach, Gauck, du clevre Nudel /In deinem Freiheitsstrudel /Folgst du dem deutschen Brauch. /Du lebst im ob’ren Drittel /Da heilt der Zweck die Mittel /Und unsern toten Nachbarn auch.

 
Blockupy: Wir lassen unser demokratisches Recht auf Widerstand nicht einschränken! PDF Drucken E-Mail
18.05.2012 - Trotz Verbote und unangemessene Polizei-Attacken / Tausende Menschen auf Paulsplatz und Römerberg / Dutzende Zelte aufgestellt / Erfolg für Blockupy: "Die Plätze sind besetzt"

Erfolg für das Blockupy-Bündnis: Tausende Menschen haben den Paulsplatz und den Römerberg in der Frankfurter Innenstadt besetzt und dutzende Zelte dort aufgestellt. "Die Menschen auf diesem Platz haben einen ganz wichtigen Sieg errungen: Sie lassen sich das Recht auf demokratischen Protest nicht nehmen, das Versammlungsverbot der Stadt ist Makulatur", sagte Roman Denter vom Blockupy-Bündnis auf dem Paulsplatz. "Das Lügengebäude von Stadt, Polizei und hessischem Innenministerium von der angeblich drohenden Gewaltwelle durch die Blockupy-Demonstranten ist in sich zusammengebrochen." (...) weiterlesen

Bettina Jürgensen, Vorsitzende der DKP, schreibt:

Ich bin seit gestern abend in Frankfurt und finde es angebracht noch einmal deutlich an alle LeserInnen von kommunisten.de (eu) folgenden Hinweis zu senden:
Das Vorgehen der Polizei gegen die DemonstratInnen und BlockiererInnen im Rahmen der Aktionstage "Blockupy Frankfurt" bestätigen, dass der Fiskalpakt genutzt wird, um demokratische Rechte abzubauen.
Es geht darum, die "Macht der Finanzmärkte" ökonomisch zu erhalten. Dazu wird von den Herrschenden der Abbau von demokratischen Rechten eingesetzt und versucht mit allen Mitteln Widerstand gegen ihre Politik zu unterbinden.
Seit Mittwoch wird mit einem großen Polizeiaufgebot gegen die seit Monaten geplanten Proteste und jetzt durchgeführten Proteste vorgegangen. Dabei wird auch, wie so oft, der Versuch der
Spaltung der Demonstrierenden unternommen mit der Aufteilung der "friedlichen" und "unfriedlichen bzw. gewaltbereiten" DemonstrantInnen genutzt. Es ist festzustellen, das Aktionen des zivilen Ungehorsams unser demokratisches Recht sind! Angesichts der Verbote von Aktionen an diesem Wochenende in Frankfurt gegen die Macht der Banken und Finanzmärkte, angesichts der Polizeigewalt gegen die dennoch durchgeführten Aktionen sollten wir unseren Widerstand verstärken.
Beteiligen wir uns am Freitag an den in Frankfurt stattdfindenden Aktivitäten. Lassen wir unser demokratisches Recht auf Widerstand nicht einschränken! Nehmen wir teil an der Demonstration am Sonnabend ab 12.05 Uhr in Frankfurt!
zur Zeit: Frankfurt/Main - Blockupy

Banken-Frankfurt: Präemptiver Angriff auf die Demokratie
Die einheitlich spärliche Berichterstattung deutscher Konzern- und regimetreuer öffentlich-rechtlicher Medien vom Präemptivschlag polizeilicher Kampftruppen auf friedliche, ihr demokratisches Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmende Demonstranten, lässt darauf schließen, dass aus den Amtsstuben des Regimes die "Erwartung" an die Presse erging, spärlich zu berichten. (...) weiterlesen

Blockupy-liveticker auf Tritter
 
Auf Kanonenfuttersuche - Jugendmarketing der Bundeswehr PDF Drucken E-Mail
german-foreign-policy 23.03.2012: Die Bundeswehr intensiviert ihre Werbemaßnahmen zur Nachwuchsrekrutierung. Im Fokus der entsprechenden PR-Kampagne stehen Mädchen und Jungen im Alter von sechzehn bis siebzehn Jahren.
Sie werden zur Zeit aufgefordert, sich zu einem sogenannten Funsport-Event unter dem Titel "Bw-Olympix" anzumelden. Das Bundesverteidigungsministerium rechnet mit etwa 1.000 jugendlichen Wettkampfteilnehmern, die in der Sportschule der deutschen Streitkräfte untergebracht werden sollen.
Für die Anmeldung zu "Bw-Olympix" ist die deutsche Staatsbürgerschaft und der Verzicht auf das Recht am eigenen Bild obligatorisch. Ersteres stellt sicher, dass nur Jugendliche an den Wettkämpfen teilnehmen, die auch von der Bundeswehr angeworben werden können; letzteres gewährleistet die Nutzung von Porträtfotos für weitere Propagandaaktionen.
Eher künstlerisch orientierte Halbwüchsige umwirbt die deutsche Armee mit dem Musikwettbewerb "Bw-Musix", zu dem dieses Jahr etwa 1.500 Teilnehmer erwartet werden.
Wie im Falle von "Bw-Olympix" werden den jugendlichen Wettkämpfern auch hier zahlreiche, zum Teil hoch dotierte Preise in Aussicht gestellt. Antimilitaristische und pazifistische Gruppen haben bereits in der Vergangenheit mehrfach gegen "Bw-Musix" protestiert; Kinderhilfsorganisationen kritisieren das sogenannte Jugendmarketing der Bundeswehr scharf.
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Präsidentensuche vergauckt PDF Drucken E-Mail

Update 01.03.2012:
Hier eine besonders spannende Lektüre über unseren zukünftigen BP. Ist Gauck der Messias oder vielleicht doch nicht?

Angetreten waren die Parteien- und Staatsfuehrer mit der Ankuendigung, einen Repraesentanten aller zu suchen. Gefunden haben sie Gauck. Das ist in Ordnung. Einen gemeinsamen Repraesentanten von HartzIV-Empfaengern, Arbeitern und Angestellten und gebeutelten Selbstaendigen auf der einen Seite und der deutschen Industrie- und Bankenwelt und ihren politischen Sachwaltern auf der anderen Seite gibt es ohnehin nicht.
Von den 99 % abgesehen, ist Gauck wirklich ein gemeinsamer Kandidat. Die Postenjaeger-Agenturen CDU, CSU, FDP, SPD und Gruene, die sich politische Parteien nennen, haben sich einen ausgesucht, der sie wuerdig repraesentieren wird. Da waechst zusammen, was zusammengehoert. Da ist sie, die Berliner Republik, die nur noch zeigt, dass wir eine bessere brauchen. Anders als Gauck sieht der oberste Repraesentant einer Gesellschaft nicht aus, in der sich alles ums Geld dreht und auf der Jagd danach der eigene Vorteil und Ellenbogen, das Tricksern und Taeuschen, das Kriechen vor den Oberen und das Treten nach unten die wichtigsten staatsbuergerlichen Eigenschaften sind.
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"Die allergrößten Feinde der Elche waren früher selber welche"
Schaut mal, zwölf Jahre alt

Der Konsenspräsident
german-foreign-policy vom 21.02.2012:
Eine Zeitung der äußersten Rechten feiert die Einigung auf Joachim Gauck als nächsten Bundespräsidenten. Während der bisherige Amtsinhaber Christian Wulff mit "Worthülsen von der 'bunten Republik'" Schlagzeilen gemacht habe, seien von Gauck "nüchterne Äußerungen" unter anderem zum Thema "Migration" bekannt, heißt es lobend in der ultrarechten Wochenzeitung Junge Freiheit. In der Tat hat Gauck durchaus positiv zu dem SPD-Politiker Thilo Sarrazin Stellung bezogen, der für rassistische Äußerungen über "Türken und Araber" bekannt ist. Der zukünftige Bundespräsident hat außerdem mit Aussagen über die deutsch-polnische Grenze, über die Umsiedlung der Deutschen und über die Shoah von sich reden gemacht. So vertritt er die Auffassung, die "Überhöhung" des "deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit" nehme zuweilen eine quasireligiöse "Dimension der Absolutheit" an, die abzulehnen sei. Joachim Gauck soll in gut vier Wochen von den Abgeordneten beinahe sämtlicher Bundestagsparteien zum elften Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt werden - in parteiübergreifendem Konsens.
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JungeWelt 22.02.2012: Gaucksche Sätze
Bewerberzitate: Für Agenda-Politik und Datenschnüffelei, gegen Wikileaks und für Thematisierung von Vertreibung der Deutschen. Eine Auswahl

PS: Der MDR entfernte die Ergebnisse einer Internetabstimmung, die für Joachim Gauck negativ ausfiel, nach wenigen Stunden kommentarlos. Siehe HIER

LESERBRIEF:

Gauck, der fanatische Rechtsausleger, ist schon als Person völlig indiskutabel. Bemerkenswert ist allerdings, dass die NRZ sowohl im Aufmacher als auch im Kommentar des Chefredakteurs Rüdiger Oppers mehrfach konstatiert: »Gauck wird neuer Bundespräsident«. Von Kandidatenstatus ist da schon gar keine Rede mehr. Und das wird dann sogar als »gute Nachricht für die demokratische Kultur unseres Landes« eingestuft. Na, da braucht’s doch keine teure Bundesversammlung (Art. 54 GG) mehr. Und die Bundestagswahlen können doch auch direkt durch die viel preiswerteren Kungelrunden der Parteispitzen ersetzen werden. Dass die Schmuddelkinder der PDL, die 2009 mit 11,9% der Wählerstimmen in den Bundestag gewählt wurden, dabei nicht mitspielen dürfen – geschenkt.

Denn was schert uns schon das Grundgesetz? Beispiel: 40 Jahre Berufsverbote, eingeführt vom SPD-Kanzler Willy Brandt und den großen Medien derzeit kaum mehr als eine Randnotiz wert. Heute ein bereits ausgehandelter Bundespräsident, offensiver Unterstützer von deutschen Kriegseinsätzen und Sarrazin-Hetze, der mit Konsequenz alles verfolgt, was ihm als links erscheint – Na, das passt doch!
Heinz-W. Hammer, Essen, 20.02.2012

 
Heute jährt sich zum 67. Mal die Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee PDF Drucken E-Mail
Bereits am 31. Juli 1941 war dem SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamts und engster Mitarbeiter von Heinrich Himmler, dem SS-Reichsführer, die administrative Vorbereitung der "Endlösung der Judenfrage" übertragen worden. Reichsmarschall Hermann Görings Ermächtigungsgesetz für Heydrich lautete, "alle erforderlichen Vorbereitungen in organisatorischer, sachlicher und materieller Hinsicht zu treffen für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa".
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Jeder fünfte Jugendliche weiß nicht, was Auschwitz ist! Das ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten "stern"-Umfrage aus Anlass des "Holocaust-Gedenktags" an diesem Freitag, 27. Januar. Umso wichtiger sind die Begegnungswochen  in dem ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager. In diesen Tagen treffen sich dort junge Journalisten mit ehemaligen KZ-Häftlingen und überlegen dabei auch, wie man mit Hilfe der neuen Medien die Erinnerung wachhalten kann.
Link zum YouTube-Video
 
Die USA Europas oder die "Unterwerfung fremder Völker" PDF Drucken E-Mail

german-foreign-policy 13.12.2011 - Zu Gast bei Freunden
Mit seiner zweiten Reise auf die Arabische Halbinsel binnen eines Jahres stärkt Bundespräsident Christian Wulff das Bündnis zwischen Berlin und den dortigen Diktaturen. Schwerpunkt der aktuellen Kooperation ist Qatar, das dem Westen in jüngster Zeit eine Reihe von militärischen Hilfsdiensten geleistet hat - insbesondere beim Umsturz in Libyen, zuletzt laut erichten auch in Syrien.
Qatar will zudem die deutsche Industrie mit Milliardeninvestitionen unterstützen; auch werde es in den nächsten Jahren Aufträge im Volumen von 190 Milliarden Euro vergeben, heißt es in deutschen Konzernkreisen, die sich hohe Profite erhoffen. Als höchst lukrativ gelten Bauvorhaben für die Fußball-WM im Jahr 2022.
Kritiker warnen, Bauarbeiter lebten in dem Emirat faktisch in "moderner Sklaverei". Qatar nutzt seine boomende Kooperation mit dem Westen zur Stärkung seiner Verbündeten in der arabischen Welt - besonders islamistischer Organisationen wie der Muslimbruderschaft in Ägypten, der Ennahda-Partei in Tunesien und islamistischer Kräfte in Libyen. Das Vorgehen erinnert an die Kooperation des Westens mit audi-Arabien in den 1980er Jahren in Afghanistan - im gemeinsamen Kampf gegen die Sowjetunion sowie gegen sozialistische Fraktionen in Kabul.
Quelle

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V-Männer PDF Drucken E-Mail
german-foreign-policy: 28.11.2011 - Neue Hinweise auf V-Leute im unmittelbaren Umfeld der Neonazi-Terrorgruppe NSU ("Nationalsozialistischer Untergrund") belasten die deutschen Inlandsgeheimdienste. Demnach könnten sich unter den Unterstützern, möglicherweise sogar im Kern der Mordbande Kontaktpersonen des Verfassungsschutzes befunden haben. Damit lasse sich erklären, heißt es, wieso die Terroristen nicht festgenommen worden seien, obwohl Polizeifahnder offenbar mehrfach Zugriffsmöglichkeiten hatten.
Bereits des Öfteren in der Vergangenheit sind V-Männer der deutschen Inlandsgeheimdienste in Neonazi-Terrorgruppen oder auch als Lieferanten von Waffen und Sprengstoff tätig gewesen. Berichtet wird von Todeslisten, auf denen "Juden und Linke" verzeichnet gewesen seien.
Inwiefern der Dutschke-Attentäter Josef Bachmann in solchen Zusammenhängen stand, ist trotz eindeutiger Indizien von den deutschen Behörden nie untersucht worden.
Als V-Mann war unter anderem der Leiter einer Kampfsportschule aktiv, der drei der vier Täter trainierte, die am 29. Mai 1993 einen Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Solingen verübten und dabei fünf Menschen türkischer Herkunft ermordeten. Seine Rolle ist bis heute nicht wirklich geklärt.

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Armen fehlt das Geld zum Heizen PDF Drucken E-Mail
Leserbrief zum gleichlautenden Artikel und Kommentar von Jan Jessen »Armut wird zu einer Mauer« in NRZ, 12.10.11 v. Heinz Hammer:
In seinem Kommentar zum aktuellen »Sozialbericht für Deutschland« verweist Herr Jessen zurecht darauf, dass »die soziale Spaltung zunimmt, siehe die steigende Zahl der superreichen Deutschen und das Anwachsen der privaten Vermögen«. Hatte doch die NRZ am 11.10. über das gigantische Ausmaß dieser Kluft berichtet (»Immer mehr Milliardäre«). Nur wagt der Kommentator leider nicht den Sprung zur Erkenntnis der Kausalität, sondern verweist statt dessen darauf, dass »ein zentrales Versprechen der Marktwirtschaft lautet, dass sozialer Aufstieg prinzipiell jedem offen steht«. Doch schon der große Bert Brecht hatte Ursache und Wirkung benannt:  »Armer Mann und reicher Mann, // standen da und sahen sich an. // Und der Arme sagte bleich: // Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich«.

Der auch von Herrn Jessen beschworene »soziale Frieden« hingegen bedeutet in Wahrheit nur das Recht der Reichen, ihren Reichtum ohne größere Störungen zu vermehren, also Friedhofsruhe für die Armen.

Doch es besteht Hoffnung. Schon im 15. Jahrhundert stellte Thomas Müntzer fest:  »Das macht der Reiche selbst, daß der Arme Mann ihm feynd wird«. Diese grundlegende Erkenntnis muss jetzt »nur« noch auch in der Bundesrepublik – wie bspw. derzeit in den USA – von den 99% in Aktionen umgewandelt werden. Friede den Hütten …
 
Die Geschichtslügen des Papstes PDF Drucken E-Mail
Leserbrief Heinz-W. Hammer, Essen 25.09.2011
Nachdem er als absolutistischer Kirchenfürst die Mitglieder des Deutschen Bundestages mit »einigen Gedanken über die Grundlagen des freiheitlichen Rechtsstaates« belehrt hatte (22.09.), konnte der capo di tutti capi dann im thüringischen Eichsfeld (23.09.) so richtig vom Leder ziehen. Bei seinem Gig in Etzelsbach schwallte er davon, dass die dortigen Christen, so wörtlich, »zwei gottlose Diktaturen überstehen mussten« und nahm damit einmal mehr eine Gleichsetzung der sozialistischen DDR mit dem deutschen Faschismus vor.

Solche Geschichtsklitterung mit dem Ziel der Relativierung der einmaligen Verbrechen des deutschen Faschismus ist zwar unter Reaktionären aller Couleur üblich, sie wird dadurch aber nicht wahr. Vielmehr ist sie ahistorisch und stellt eine Verhöhnung der Opfer des Faschismus dar. Also betrachten wir stattdessen einige Fakten, Fakten, Fakten:
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