Aktionen/Termine
Mädchen und Frauen in der extremen Rechten PDF Drucken E-Mail
Infoveranstaltung in der VHS:
Mitläuferinnen und Macherinnen: Mädchen und Frauen in der extremen Rechten

In Zusammenarbeit mit "Essen stellt sich quer" veranstaltet die VHS Essen einen Infoabend am Donnerstag, den 20.06. um 19 Uhr.  Ellen Esen wird zu dem Thema "Mitläuferinnen und Macherinnen: Mädchen und Frauen in der extremen Rechten" referieren.

Schon lange wirken Frauen und Mädchen in den verschiedenen Spektren des rechtsextremen Milieus mit. Neu ist allerdings, dass sie mehr und mehr als politische Akteurinnen in den Vordergrund treten. Dies wird von rechten Parteistrategen auch explizit gefördert. Man hat erkannt, dass Frauen eine wichtige Rolle als Türöffnerinnen auf den Weg in die Mitte der Gesellschaft spielen. Als ehrenamtlich Tätige wirken Rechtsextremistinnen in Elternbeiräten mit, geben Unterricht in Sportvereinen oder organisieren Mutter- Kind-Treffen. Gemeinsam ist ihnen aber ein völkisches Weltbild, mit dem sie den demokratischen Staat bekämpfen wollen. Wer sind die Frauen am rechten Rand, wie sind sie organisiert, welche Anliegen vertreten sie, was sind ihre Motive für ein Engagement ganz weit rechts? Die Referentin ist in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Entwicklungen und Strategien der extremen Rechten.

Donnerstag, 20.06.2013
19:00 bis 21:00 Uhr
VHS,  Burgplatz 1, Raum E.11 (Kleiner Saal)

übernommen von http://braunraus.blogspot.de/
 
Essener Friedensforum: Nein zum Neuen Heimatschutz in NRW! PDF Drucken E-Mail

Gegen „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ und Innere Militarisierung!

Das Essener Friedensforum ruft auf zu einer Kundgebung gegen den öffentlichen Aufstellungsappell der sogenannten Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte. Damit wird die Trennung von 'innerer und äußerer Sicherheit' werbewirksam weiter aufgelöst. Die Funktion der Außenverteidigung, die die Bundeswehr laut Grundgesetz innehat, soll aufgelöst werden.
Wir rufen zum Protest dagegen auf, dass militärische Strukturen immer selbstverständlicher in den Alltag hineinwirken: Kommt zur Kundgebung gegen den öffentliche Aufstellungsappell der RSU am 14.6.13, 17 Uhr, am Haupteingang der Zeche Zollverein

Aufruf-Download

Nachtrag 08.06.2013
Das Friedensforum erfährt eine ermutigende regionale und überregionale Unterstützung für eine herausragend wichtige Kundgebung am Freitag an d. Zeche Zollverein - an d. Z.Zollverein auf Höhe d. Gelsenkirchener Str. 140
Wir protestieren dagegen, dass die Bundeswehr nun auch für den Einsatz nach innen – auch gegen Streikende und Demonstranten – neu organisiert werden soll.

Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) werden –möglicherweise mit H. Kraft und dem derzeitigen ‚Verteidigungs’-Minister d. Maizière– in einem Aufstellungsappell auf dem Zechengelände  der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Entwicklung und alles, was sich dazu jetzt erst einmal am Freitag in unserer Stadt ereignet, fordert unseren Protest heraus, der in unserer demokratischen Republik möglichst weithin hörbar sein muss und wird...

Die Bundesregierung hat der Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau geantwortet, dass ein Einsatz der RSU bei Streik und Demonstrationen von den Umständen „im Einzelfall“ abhängt. In anderen Worten:

Wir müssten damit rechnen, dann z.B. bei großen Demonstrationen nicht nur der Polizei sondern Soldaten gegenüber zu stehen! Ähnliches könnte dann für Opelarbeiter gelten, die mit Aktionen um ihre Zukunft kämpfen... Wir hoffen auf eine breite Unterstützung für unseren Protest dagegen.

Dort ist noch eine Gruppe aus Köln in gleicher Sache ab vier Uhr aktiv. Unser breites Bündnis der Kräfte vor Ort wird in der Nähe um 17 Uhr die Kundgebung gegen die Innere Militarisierung eröffnen.

Hintergrundinformation

Auch mal interessant zu wissen, was Reservisten der Bundeswehr dazu meinen...
(aus einem Reservisten-Forum, sicher nicht repräsentativ, aber trotzdem aufschlussreich)
http://waffen-welt.de/archive/index.php/t-5573.html

http://www.taz.de/!23978/
Bundeswehr darf bald im Inland töten - Militär soll Polizei ergänzen
Der Koalitionsausschuss will das Grundgesetz ändern: Fehlen bei einem Antiterroreinsatz die polizeilichen Mittel, darf das Militär mitmischen. Die Opposition ist entsetzt.

Vor 90 Jahren – der „Kapp-Putsch“ gegen die Weimarer Republik
Flyer: http://www.dkp-ruhr.de/dkp-essen/docs/faltblatt-4-seiten-kapp2.pdf

Der Klassiker v. Hans Marchwitza - Sturm auf Essen (1930)

Auf dem Altenessener Nordfriedhof sind 21 Menschen begraben, die bei einem Angriff der putschenden Reichswehr auf die Arbeitersiedlungen nahe des Rhein-Herne-Kanals 1920 getötet wurden.
http://www.schlauer-statt-rechts-essen.de/?p=135

 
Wie sehr sich die Bilder gleichen PDF Drucken E-Mail

Ankara - Istanbul - Frankfurt
Wenn es den Herrschenden an die Substanz zu gehen scheint, zeigen sie ihre wahre Fratze. Da iss nix mehr mit Menschenrechten, da wird sowas von draufgehalten.

10.06.2013 jungeWelt »Überall Widerstand«
Ob die Platzbesetzungsbewegungen in der Türkei mit dem Rücktritt der Regierung enden oder nicht – gewonnen haben sie schon jetzt

09.06.2013 DKP: Solidarität mit dem Widerstand in der Türkei!
Die Proteste gegen die Abholzung von Bäumen im Gezi-Park nahe des Taksim-Platzes im Istanbuler Stadttteil Besiktas sind längst zu einem Ereignis geworden, das die Anliegen der Protestierenden in jeder Hinsicht überholt hat. Nach tausenden Verletzten und zwei Toten sowie mehr als 1.500 Verhaftungen durch die Ausschreitungen seitens des türkischen Polizeiapparats ist die Bewegung zu einer landesweiten Massendemonstration in der Türkei geworden.

04.06.13/JungeWelt: Angriff nach Drehbuch?
Linke-Fraktion bringt Prügelattacken vom Sonnabend in Frankfurt am Main in den hessischen Landtag. Rücktrittsforderungen an Innenminister

04.06.13/JungeWelt: Erdogan stellt sich taub

03.06.13/RedGlobe: Blockupy-Bündnis wertet Aktionstage als Erfolg

03.06.13/pflüger.org: Wie kann es passieren, dass 20.000 Demonstranten zuschauen?

02.06.2013 neopress: Giftgasanschlag in Istanbul, unzählige Verletzte
Wer jetzt im ersten Moment schon panisch vermutet hat, hier handele es sich um die langersehnte Attacke Syriens auf den Westen, damit endlich die NATO zuschlagen kann, der ist völlig auf dem Holzweg. Hier dreht es sich um einen Anschlag der türkischen Regierung auf die eigene Bevölkerung, also gar kein Grund zur Sorge.

Gegenmeinung: Kapitalismuskritik brutal gestoppt

JungeWelt: Staat gegen Bürger


Frankfurt: Getreten, geprügelt, mit Giftgas bekämpft: Ein Erlebnisprotokoll
    
Blockupy: Polizei attackiert Demo - Eskalation offensichtlich lange geplant

Amnesty International: Zwei Tote in der Türkei

MERKEL ENTSCHULDIGT SICH - Brutale Polizeigewalt in Frankfurt rund um die EZB

 
„Yeter! – Es reicht!“ PDF Drucken E-Mail

Aktualisiert 06.06.2013 s.unten "Nachspiel"

Hunderttausende fordern den Rücktritt des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdo?an
Ursprünglich richtete sich der Protest von StudentInnen, MenschenrechtsaktivistInnen, NaturschützerInnen und KommunistInnen gegen den Bau eines Einkaufszentrum am Taksim-Platz. Dazu sollte – ähnlich wie bei Stuttgart21 – der letzte, nur einige Quadratmeter große Gezi-Park, der allen zugänglich war, abgerissen werden. Die Polizei griff mit aller Härte die friedlichen Protestierenden an, es kam zu hunderten Verletzten durch Tränengas und Wasserwerfern. In der Nacht vom Freitag auf Samstag kam es laut Augenzeugenberichten zu verstärkten Angriffen der Polizei auf die DemonstrantInnen am Taksim-Platz. Die Polizei verriegelte U-Bahnhöfe und beschloss die darin eingesperrten Menschen mit Tränengasgranaten. Im Laufe der Proteste wurden mehrere DemonstrantInnen getötet; die türkische Ärzteschaft spricht von rund 1000 Verletzten, die sich in Behandlung befinden.

Nach mehrtägiger Konfrontation zog sich die Polizei vom Taksim-Platz, der durch die großen Demonstrationen am 1. Mai bekannt ist, zurück. Der Ministerpräsident forderte ein sofortiges Ende der Protest, gestand allerdings ein, dass die Polizei in einigen Fällen „extrem“ reagiert habe.(...)

Während der türkische Staat mit offener Gewalt gegen die Demonstranten vorgeht, schweigen die meisten türkischen Medien über die Proteste. Auf Facebook wird das Posten von Nachrichten in Gruppen blockiert, die Internetseite der türkischen Kommunistischen Partei (TKP) ist gesperrt. (...)
Quelle/weiterlesen: http://www.sdaj-muenchen.net/?p=3990

In vielen deutschen Städten gab es auch heute Solidaritätskundgebungen.Hier einige Impressionen aus unserer Stadt.
02.06.2013: Türkeisolidarität in Essen

800 bis 1000 Menschen demonstrierten heute für Solidarität mit dem türkischen Volk gegen die Erdogan-Regierung.
Besuchen Sie unsere Online-Fotostrecke auf PICASA

Nachspiel: Die Eskalation ging von der Polizei aus
Eine Erklärung des Kreisvorstandes der DKP Essen zu den Polizeiübergriffen auf eine Solidaritätsdemo mit den Protesten gegen das Erdogan-Regime in der Türkei.

Am 2. Juni demonstrierten über 1.000 Menschen friedlich in Essen um ihre Solidarität mit den Protesten gegen das Erdogan-Regime in der Türkei zum Ausdruck zu bringen. Alles war friedlich, es wurde musiziert und getanzt bis ein Greiftrupp der Polizei in die Kundgebung einbrach und einen Demonstranten herauszerrte. Das heizte die Stimmung an, aber diesmal gelang es den Demonstranten, darunter auch Ezgi Güyildar, noch einmal zu deeskalieren. Später wurden Demonstranten und Passanten wahllos von der Polizei eingekesselt. Patrik Köbele, DKP, war Augenzeuge: „Ich selbst war auf dem Weg nach Hause als ich in Höhe des Hirschlandplatzes von der Polizei aufgefordert wurde mich in einen Polizeikessel auf der anderen Straßenseite zu begeben. Ich weigerte mich und setzte mich mit zwei anderen Betroffenen auf den Boden um nicht mit Gewalt in den Kessel verbracht zu werden. Dies führte dazu, dass wir fast eine Stunde unter Bewachung festgesetzt wurden. Ich kann nur sagen, die Eskalation ging von der Polizei aus.“
Essen, 6. Juni 2013

 
8ter Mai 2013: Nach erfolgreicher Kundgebung will Bündnis weiter machen PDF Drucken E-Mail
Gut 70 – 80 Teilnehmer hatten sich am 8. Mai 2013 zur Gedenkkundgebung an den 8. Mai 1945 vor dem Altenessener Allee-Center versammelt.
Eingeladen hatte das „Bündnis 8. Mai Altenessen“, ein breites Bündnis aus antifaschistischen Organisation, Friedensbewegung, Gewerkschaftern, Jugendorganisationen und Parteien.

Auf der Kundgebung sprachen unter dem Motto „Offensiv gegen Neonazis im Essener Norden und überall!“ Peter Köster (Bezirks-Vorsitzender der IG Bau, Agrar Umwelt, Bild), Paul Schnittker (VVN), Herbert Bußfeld (DJK SG Altenessen) und Ezgi Güyildar (DIDF). Großen Anklang fand auch die musikalische Unterstützung durch die Band „Schulz und Verstärkung“.

Nach der Veranstaltung waren sich die Organisatoren einig: Diese Aktion soll keine Einmalaktion sein. Die Mahnung an die Verbrechen des Faschismus und das offensive Auftreten gegen die neuen Nazis muss Kontinuität haben. Deshalb wollen die Organisatoren sich zu einer Vorbereitung des 8. Mai 2014 bereits in den nächsten auf der Zeche Carl treffen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Bildergalerie Bündnis 8ter Mai 2013
 
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