DKP: „Parkautobahn A42“ - haben die Planer geraucht oder getrunken und, wenn ja, was? Drucken

Die Pläne zur Umgestaltung der A 42 in eine „Parkautobahn“ im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 sind nach Meinung der DKP Unsinn und Geldverschwendung.

Patrik Köbele, Ratsherr der DKP, erklärt dazu: „Mal wieder sollen nutzlos Millionen verschleudert werden. Man fährt ja nicht über die Autobahn um sich die Landschaft oder gar die Kultur zu betrachten. Autofahrer wollen von A nach B kommen. Besser wäre es sich um die Belange der Anwohner zu kümmern, die brauchen einen besseren Lärmschutz entlang der A 42. Die heutigen Lärmschutzmaßnahmen reichen bei weitem nicht und entsprechen nicht den neuen Standards. Und wer unbedingt die Autobahnen verschönern will, der kann auch mal Jugendlichen Sprayern die Gelegenheit geben für großformatige Bilder an den Schutzwänden. Das kostet weniger und macht den Jugendlichen Spaß. Solange Geld für solche Unsinnsplanungen, statt für die Erhöhung der Lebensqualität in unserer Stadt, ausgegeben wird, wird die Kulturhauptstadt immer fragwürdiger.“

Presseerklärung 05.02.2009
siehe auch Glosse: Lebensqualität Autobahn!