DKP bedankt sich bei Hertie-Beschäftigten Drucken

Mit einem Strauß roter Nelken bedankte sich die DKP heute bei den Hertie-Beschäftigten und den Mitarbeitern der anderen betroffenen Betriebe in Altenessen und drückte die Wut und Empörung über die Schließung der Filialen in Altenessen und Borbeck aus. Patrik Köbele, Ratsherr der DKP: „Wir haben den Beschäftigten gedankt, denn Ihre Arbeit war wichtig für die betroffenen Stadtteile. Aber das Wohl der Stadtteile, der Beschäftigten und der Kundinnen und Kunden interessiert weder Karstadt noch die Heuschrecke Dawnay Day. Über Jahre wurden diese Standorte ausgeblutet, um ihm jetzt mit der Insolvenz den Garaus zu machen. Das Grundgesetz der Bundesrepublik sagt: „Eigentum verpflichtet“ und sieht für solche Fälle die Enteignung vor. Darüber wird aber offensichtlich nur dann nachgedacht, wenn Milliardenverluste der Banken auf die Menschen abgewälzt werden sollen.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hertie hatten zum Teil Tränen in den Augen. „Das kann nicht verwundern. Um Sie herum wird bereits der Laden leergeräumt und für viele von Ihnen war dies nicht nur der letzte Arbeitstag bei Hertie, sondern der letzte Arbeitstag vor der Arbeitslosigkeit, einer ungewissen Zukunft und der Drohung mit Hartz IV“, so Patrik Köbele weiter.

Presseerklärung v. 12.02.2009