DKP: RWE – Abzockversuch zurückweisen Drucken
Wie die DKP bereits veröffentlichte, versucht die RWE mit Taschenspielertricks und am Vertrag vorbei den Karnap-Städten, darunter Essen höhere Gebühren für die Müllveraschung im MHKW Karnap aufzuerlegen. Mittlerweile liegt auch der entsprechende Brief der RWE der DKP vor. Patrik Köbele, Ratsherr der DKP erklärt dazu: „RWE, einer der reichsten Konzerne der Bundesrepublik will jetzt auch über die Müllgebühren noch mehr Millionen aus den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt herauspressen. Am Vertrag vorbei werden dazu die Kosten der Müllveraschung künstlich hochgerechnet. Das RWE hat nach Lage der Verträge dazu keinerlei Berechtigung. Wir fordern die Städte, aber auch die Aufsichtsratsmitglieder aus den Kommunen, aus Essen OB Reiniger, auf, die RWE in die Schranken zu verweisen. Diese Abzockermentalität ist ein Skandal, das RWE ist bis 2014 an die jetzigen Verträge gebunden.“

Karin Schnittker, OB-Kandidatin der DKP: „Die Mieterinnen und Mieter in Essen leiden über die Energiekosten schon genug unter der RWE, der Versuch jetzt auch noch an der Schraube der Müllgebühren zu drehen, sollte massiven Protest hervorrufen.“
Presseerklärung v. 20. Februar 2009.