Prison-Schrottpresse „in aller Stille“ durchgewunken Drucken
Bürgerliste Nord beklagt Ignoranz von Raskob-Behörde gegenüber Gremien

Die Bürgerliste Nord übt scharfe Kritik an der Art und Weise, wie das Genehmigungsverfahren der Fa. Prison zur Aufnahme von Schrottlagerung und Altautobehandlung auf dem alten Olsberg-Gelände „in aller Stille“ durchgezogen wurde.

„Wie kann es sein, dass eine Dezernatsleitung von 'Zeitzwängen in der sitzungslosen Zeit' spricht, wenn die Unterlagen – so Aussage Raskob- am 04.05. vollständig vorlagen, Ende Mai sowie Ende Juni aber noch in beiden betroffenen Bezirken Sitzungen der Bezirksparlamente stattfanden?“, fragen sich die beiden Bezirksvertreter der Bürgerliste Nord, Günter Neumann und Bernhard Derks.
 
„Auch wenn die entsprechenden Gremien nicht maßgeblich das Verfahren hätten beeinflussen können: Es hätte Stil gehabt, die entsprechenden Gremien zeitig zu informieren, und nicht nach vollzogener Genehmigung - in diesem Fall drei Monate später, dazu mit absurder Begründung.

Merkwürdigerweise wurden im Herbst, als die Unterlagen zum ersten Mal, damals aber unvollständig eingereicht wurden, mit einem städtischen „Seufzer der Erleichterung“ sofort beide Gremien informiert.

So werden die gern formulierten Absichten der Verantwortlichen der Stadt Essen, mit den Gremien zusammen und für die Bürger des Essener Nordens weitere Schrott- und Altautovorkommen gerade auf dem Prison-Gelände zu vermeiden, einmal mehr Lügen gestraft.

Es scheint leider immer noch so zu sein, daß die Ignoranz einiger Damen und Herren in verantwortlicher Stellung dann ausgelebt wird, wenn es um die Belange des Essener Nordens geht – oder war es einfach nur Schlamperei?“

Pressemitteilung 09.08.2009
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