Sparen spart nichts. Oder: Nicht am Sparen sparen Drucken

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Pressemitteilung 12. März 2010: Ein Vorzeigeprojekt fällt der Sparwut der Stadt Essen und seines Kämmerers Klieve zum Opfer. Ob die Einsparung beim Förderunterricht der Migrantenkinder aber auch langfristig weniger kosten wird, das rechnet wohl niemand aus und interessiert offenbar auch keinen. „Was ist mit den sozialen Folgekosten?“, fragt Siw Mammitzsch von der DKP Essen. „Es lässt sich doch leicht ausrechnen wie viele Schüler ohne Förderung gescheitert wären und dann auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Die zahlt zum großen Teil dann wieder die Stadt“, so Siw Mammitzsch weiter.

 

Diese „Milchmädchenrechnung“ geht auch dann weiter, wenn man die Verluste durch mangelnde Fachkräfte im Arbeitsleben einkalkuliert. Allein die jährlichen Steuereinnahmen aus der Einkommenssteuer der ehemaligen Schüler dürfte fast höher sein, als die Kosten des Projektes. Aus dieser Vergeblichkeitsfalle kommt die Stadt nicht raus, wenn die Schulden der Stadt nicht auf Kosten der Banken gestrichen werden. Siw Mammitzsch dazu: „Im Grunde gehört die Stadt Essen doch längst den Banken. Die lassen sich die durch sie selbst verursachte Krise jetzt doppelt und dreifach von den Menschen bezahlen“.

 

Aufruf zur kommunalen Finanznot:
Wir machen den Scheiß nicht mehr mit!

Aufruf der OberbürgermeisterInnen, BürgermeisterInnen, KämmererInnen, KulturdezernentInnen und KommunalpolitikerInnen sowie der Kulturschaffenden

Ein Gespenst geht um in unserem Land - es heißt: Sparen, Sparen, Sparen!!!


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