Leserbrief: Zweifel an der Eignung des Herrn Gauck als Bundespräsident Drucken
Die NRZ schreibt, Gauck habe »Zweifel an der demokratischen Zuverlässigkeit der Linkspartei«. – Ich habe angesichts der brachialen Einmischung in das politische Tagesgeschäft Zweifel an der Eignung des Herrn Gauck als Bundespräsident.

Gauck sagt: »Na ja, Menschen, die die DDR erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren.« - Na ja, Menschen, die die ehemalige BRD mit ihrem Antikommunismus als Staatsräson erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich ganz schön anstrengen, um diesen antikommunistischen verbalen Amokläufer zu tolerieren.

Gauck stellt die rhetorische Frage: »Ist die Partei, die da den Ministerpräsidenten stellen wird, tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen, die die SED einst hatte (…)?« - Ich frage: Ist Gauck schon so weit weg von den Vorstellungen, die sein Vater einst hatte, der (laut online-Lexikon) als NSDAP-Mitglied seit 1934 als Offizier der faschistischen  Besatzungsarmee im polnischen in Gdynia tätig war?
Heinz-W. Hammer, Essen